Dich nie gesehen, nicht gekannt,
Ständig nur vorbei gerannt,
So lief der Tag und dessen Leben,
Ständig einsam und ergeben.
Tag um Tag gar schnell verstrichen,
Seit ich gesehen, deine Augen, die wunderlichen.
Sie halten mich in festem Traum,
Lassen Leid und Schmerz nur minder Raum.
Dich nie gesehen, nie gesprochen,
Ständig ward' ich arg gebrochen;
So lief vorbei mein Leben, Tag für Tag,
Ständig suchend, wer mich mag.
Den neuen Tag gar gern ergriffen,
Seit mich du hast je gestriffen.
Das Hoffen fesselt und hält frei,
Doch allzu schnell ist der Moment vorbei.
Dich hier gesehen, dort gesprochen,
Wurd' nicht einmal mehr das Herz gebrochen;
So schlägt es weiter, fest und stark.
"Hab ich sie gefunden, die mich mag?"
Der Tag zieht vorbei, so schnell und harsch,
Wehmut setzt an, zum weiten Marsch
Und nur dein Wesen hält zurück,
Denn für mich und alles, heißt du 'Glück'!