Kurzgeschichten

Profil

  • : Sebastian Klaus
  • sebastianklaus
  • : männlich
  • : 17.07.1985
  • : Deutschland Hessen 63526 Langendiebach Erlensee
  • : Lesen Schreiben Politik Literatur Philosophie
  • : "Über mich selbst" möchte ich an dieser Stelle nur ungern sprechen, da jegliches Wort zu meiner Person ohnehin zu sehr vom Zeitpunkt der Niederschrift abhängig ist. Vielmehr sollten Sie sich die Zeit nehmen, die Bloginhalte zu studieren, um mehr über die Person Sebastian Klaus zu erfahren.

Eckdaten

  • : 26.11.2007
  • : I blog my mind
  • sebastianklaus
  • : Dieser Blog soll dazu dienen, unabhängig meine Gedankengänge und -orientierung zu sortieren und darzustellen. In erster Linie für mich selbst, jedoch sind alle natürlich herzlich zum Stöbern eingeladen.
  • Diesen Blog empfehlen
  • Zurück zur Startseite

Blog erstellen

Archiv

Feeds

  • RSS feed of articles

Selbstdisziplin

Weißt du, Seele, wie man sich fühlt, wenn man geächtet wird von dir?
Du frisst, schreist - forderst Liebe und Ruh'.
Du bist gegenwärtig und so fern,
Reizt und lässt fallen, immerzu.
Siehst Verzweifeln an, als Clou,
Findest am Herzeleid Gefallen.

Weißt du, Körper, wie man sich fühlt, wenn man gerichtet wird von dir?
Du haderst, schwächelst - forderst Kampf und Mut.
Du gibst dich stark fällst tief,
Stachelst an und gibst rasch auf,
Siehst Zusammenbruch als Schicksalslauf,
Findest am Gebrechen gefallen.

Wisst ihr überhaupt, dass ein Mensch beherbergt euch, ganz tief und essentiell in sich?
Er hofft, bettelt - kämpft und reicht Hand,
Tut alles für der Glücke Unterpfand,
Sieht ins Dunkle, gar nicht gern,
Sucht sein Leben lang, den leuchtend' Stern.

Seele, Körper, Geist und Denken,
Warum sollte ich euch schenken,
Was mir ist so wichtig je gewesen?
Sollte ich euch Vertrauen?
Auf euch bauen?
Weiter kämpfen, reichen Hand, betteln und auch hoffen?
Um welchen Preis?
Das Ende ist offen,
Die Strafe ist heiß.

Weißt du, Seele, wie man sich fühlt, wenn man abschließt mit dir?
Du ruhst, schweigst - gibst Zuversicht,
Du bist fern und ferner ja.
Schleifst einen nicht vor bös' Gericht,
Zerfetzt nicht mehr, unschuld'ges Gesicht.
Daran finde ich Gefallen.

Weißt du, Körper, wie man sich fühlt, wenn man dich nicht beachtet?
Du hältst durch, gibst nicht nach - lässt gewähren.
Du bist ehrlich, gibst dich selbst,
Streichelst und schmeichelst zu allen Ehren,
Siehst im Leben ein glücklich Gebären.
Daran finde ich Gefallen.

Seele, Körper, Geist und Denken,
Darum musste ich euch kränken,
Darum muss ich euch versänken.
Sollte euch vertrauen?
Ein Haus mit eurer Hilfe bauen?
Weiter kämpfe ich, reiche Hand, hoffe und bettle auch,
Denn so ist es menschlich' Brauch,
Doch höret her, ihr Ungetüme,
Die ihr bringt Schmerzen, ungestüme,
Kämpfen nur noch in meinem Namen!
Warte nicht auf euer Lob und Amen.
Kann endlich wieder hoffen,
Will wieder kämpfen und Hände reichen,
Habe heuer wen getroffen,
Für den ich würd' durch Höllen schleichen.

So seht an, was ihr getan,
Hört das Wort, das ihr scheinbar je gewollt,
Alleine begebe ich mich auf die Bahn,
Habe mich nicht hinter euch getrollt,
Bin nicht auf eurem Rücken ins Tal gerollt.

Ich lebe wieder, Gottseidank,
Ihr macht die Menschheit unnötig krank.
Eine Ende nun, mit Schrecken zwar,
Doch im Endeffekt, recht wunderbar.
Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden