Es kommt die Zeit,
Es geht das Leben,
Wir sind bereit,
Wir müssen uns ergeben -
Dem Leid, dem Tod,
Dem blutigen Regen
Und dem allerletzten Abendrot.
Das Ende wäre uns ein Segen,
Genug zerstört und ausgerottet,
Genügend Leben eingemottet,
Um nur uns im Sinn zu haben,
So haben wir uns eine Gruft gegraben.
Endlich kann sie frei atmen,
Endlich braucht sie nicht mehr warnen,
Endlich hat sie es geschafft,
Wir sind selbst dahin gerafft.
Es wird Zeit,
Es schwindet Leben.
Nur noch in der Dunkelheit,
Da hat es sich noch nicht ergeben.
Im Untergrund verschwunden vor Jahrhunderten,
Zu einer Zeit, als sie über eig'nen Tod sich wunderten.
Kunstvoll geschmückt mit Schädeldecken,
Verziert mit Blut und Menschenhaar,
So lebten sie gar hundert Jahr'.
Gestalten des Schwarzen, Verehrer des Weißen.
Sie kennen einen Weg zu leben,
Ohne zu töten, ohne zu beißen.
Haben keine Gräuel an sich kleben.
Sie Führen Kriege ohne Blut,
Werden nur langsam versinken, in der höllischen Glut,
Werden niemals zernagt von der christlichen Brut.
Ihre Zukunft scheint gar vorbestimmt,
Die Seelen der Toten übernehmen die Welt,
Mit jedem Vorzug, der uns nur gefällt.